Hochalpines Erlebnis Zugspitze

Ein Sehnsuchtsziel für Bergsteiger

Der höchste Berg Deutschlands reizt erfahrene Alpinisten nicht nur wegen des Superlativs. Rund um das goldene Gipfelkreuz eröffnen sich zahlreiche anspruchsvolle Touren wie etwa über den berühmten Jubiläumsgrat. Als verlässlicher „Kamerad“ auf der ersten oder letzten Etappe des Tages erweisen sich die modernen Seilbahnen der Bayerischen Zugspitzbahn.

Bitte beachten Sie: Aufgrund einer Baustelle des Deutschen Alpenvereins (DAV) sind derzeit keine Übernachtungen im Münchner Haus möglich. Für nähere Informationen kontaktieren Sie bitte den DAV. Bitte informieren Sie sich für die Talfahrt rechtzeitig über die Abfahrtszeiten der Seilbahn Zugspitze bzw. Zahnradbahn!

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Der Jubiläumsgrat

Der schroffe Felskamm zwischen Gipfel der Zugspitze (2.962 m) und Gipfel der Alpspitze (2.628 m) gehört zu den spektakulärsten Gratüberschreitungen der Ostalpen und ist eine Paradetour für routinierte Bergsteiger. Der Grat zieht sich über 5,3 Kilometer und ist geprägt von einem ständigen Auf und Ab, was den Tourenteilnehmern in 7 bis 9 Stunden Gehzeit ein hohes Maß an Ausdauer, Konzentration und Trittsicherheit abverlangt. Belohnt werden sie dafür mit traumhaftem Blick über das Werdenfelser Land und imposanten Tiefblicken ins Höllental.

Höllental, Reintal & Wiener-Neustädter

Neben dem Jubiläumsgrat, der auch in die umgekehrte Richtung begangen werden kann, führen auch aus den umgebenden Tälern viele Wege auf die Zugspitze. Die Route durch das Reintal gilt als einfachste, aber weiteste und sehr abgeschiedene Variante, die bis auf den Schlussanstieg kaum technische Schwierigkeiten bereithält. Ein beliebter, jedoch sehr anspruchsvoller Anstieg führt durch das abwechslungsreiche Höllental. Zwischen 6-8 Stunden muss für die Route durch die spektakuläre Höllentalklamm und weiter über den Höllentalferner bis hinauf zur Zugspitze eingeplant werden. Insgesamt sind 2.200 Höhenmeter zu überwinden, weshalb diese Route nur sehr erfahrenen Alpinisten vorbehalten bleibt. Der kürzeste und direkteste Aufstieg zum Gipfel verläuft vom Eibsee oder Obermoos über die Wiener-Neustädter-Hütte und das Österreichische Schneekar.

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Aktuelle Informationen

Alle Wanderer und Bergsteiger sollten sich vor Ihrer Tour gut über die geplante Route sowie die aktuellen Gegebenheiten, wie etwa den Wegzustand oder das Wetter informieren. Der Deutsche Alpenverein (DAV) bietet auf seiner Website allgemeine Informationen und Hinweise zu vielen Outdoor-Sportarten, Tourentipps sowie einen aktuellen Bergbericht.