Hochalpines Erlebnis Zugspitze

Ein Sehnsuchtsziel für Bergsteiger

Der höchste Berg Deutschlands reizt erfahrene Alpinisten nicht nur wegen des Superlativs. Rund um das goldene Gipfelkreuz eröffnen sich zahlreiche anspruchsvolle Touren wie etwa über den berühmten Jubiläumsgrat. Als verlässlicher „Kamerad“ auf der ersten oder letzten Etappe des Tages erweisen sich die modernen Seilbahnen der Bayerischen Zugspitzbahn.

01
02
Der Jubiläumsgrat

Der schroffe Felskamm zwischen Gipfel der Zugspitze (2.962 m) und Gipfel der Alpspitze (2.628 m) gehört zu den spektakulärsten Gratüberschreitungen der Ostalpen und ist eine Paradetour für routinierte Bergsteiger. Der Grat zieht sich über 5,3 Kilometer und ist geprägt von einem ständigen Auf und Ab, was den Tourenteilnehmern in 7 bis 9 Stunden Gehzeit ein hohes Maß an Ausdauer, Konzentration und Trittsicherheit abverlangt. Belohnt werden sie dafür mit traumhaftem Blick über das Werdenfelser Land und imposanten Tiefblicken ins Höllental. 

Wer den Jubiläumsgrat bezwingen will, fährt am besten schon um 8.30 Uhr mit der ersten Bahn auf die Zugspitze, um das Kletterabenteuer in kühler Morgenluft zu starten. Durch seine exponierte Lage erweist sich der Jubiläumsgrat nämlich unabhängig von den teils steilen Passagen als schweißtreibendes Unterfangen. Nach geglückter Überschreitung steigen die Kletterer von der Alpspitze über die Nordwandferrata zur Bergstation der Alpspitzbahn am Osterfelderkopf (2.050 m) ab. Und wenn es die Zeit erlaubt, machen selbst hartgesottene Alpinisten noch gerne einen Abstecher zur nahegelegenen Aussichtsplattform AlpspiX, um den Tiefblick in die Höllentalklamm zu wagen, bevor sie mit der Alpspitzbahn bequem ins Tal schweben.  

Höllental, Reintal & Wiener-Neustädter

Neben dem Jubiläumsgrat, der auch in die umgekehrte Richtung begangen werden kann, führen auch aus den umgebenden Tälern viele Wege auf die Zugspitze. Die Route durch das Reintal gilt als einfachste, aber weiteste und sehr abgeschiedene Variante, die bis auf den Schlussanstieg kaum technische Schwierigkeiten bereithält. Ein beliebter, jedoch sehr anspruchsvoller Anstieg führt durch das abwechslungsreiche Höllental. Zwischen 6-8 Stunden muss für die Route durch die spektakuläre Höllentalklamm und weiter über den Höllentalferner bis hinauf zur Zugspitze eingeplant werden. Insgesamt sind 2.200 Höhenmeter zu überwinden, weshalb diese Route nur sehr erfahrenen Alpinisten vorbehalten bleibt. Der kürzeste und direkteste Aufstieg zum Gipfel verläuft vom Eibsee oder Obermoos über die Wiener-Neustädter-Hütte und das Österreichische Schneekar. 

Bequemer Abstieg per Seilbahn

Unabhängig vom gewählten Wegverlauf genießen alle Gipfelstürmer das besondere Glücksgefühl, die Zugspitze aus eigener Kraft erobert zu haben – und freuen sich nach der wohlverdienten Stärkung im modernen Gastronomie-Ensemble Panorama 2962 über die zeit- und knieschonende Talfahrt mit der Seilbahn Zugspitze.  

01
02