Pistentourengehen

im Gebiet Garmisch-Classic

Im Skigebiet Garmisch-Classic steht Tourengehern bei ausreichender Schneelage eine präparierte, teilweise beschneite Aufstiegsspur zur Verfügung. Um Konflikte und Unfälle zu vermeiden bitten wir Pistengeher die folgenden Informationen sowie die DAV-Regeln für Skitouren auf Pisten zu beachten.

VERHALTEN AM BERG

Ob die Aufstiegsspur (von der Hausbergbahn Talstation, über Tonihütte, Hausberg zum Kreuzeckhaus) geöffnet ist, kann tagesaktuell dem Live-Bereich Garmisch-Classic, in der Rubrik "Attraktionen" entnommen werden.

Grundsätzlich gilt das freie Betretungsrecht der Natur. Das heißt, dass Sie z.B.  als Wanderer, Pistengeher oder Rodler auf den Berg gehen können.

Wir möchten aber dringend darauf hinweisen, die Beschilderungen und Sperrungen vor Ort zu beachten. Die Betretung der freien Flächen erfolgt selbstverantwortlich und stets auf eigene Gefahr, bei Unfällen wird keinerlei Haftung übernommen. Schilder mit Wortlaut „Keine Gefahrensicherung“ weisen hierauf hin.

Gefahr in Verzug besteht, wenn Pistenabschnitte präpariert werden: Es besteht dann eine akute Gefahr für Skifahrer/ Pistengeher/Wanderer/Rodler, der Pistenabschnitt wird demnach gesperrt. LED-Tafeln mit der Laufschrift „Gesperrt wegen Pistenpräparierung oder Beschneiung“ werden aktiviert. Ein Aufsteigen auf diesen Pistenabschnitten ist dann ausdrücklich untersagt! Teilweise besteht hier Lebensgefahr, denn die Pistenraupen arbeiten auch mit Stahlseilen an Seilwinden, die über die Pistenabschnitte laufen. Es ist unabdingbar, dass Pistengeher diese Sperrungs-Beschilderung beachten und sich an diese halten!

Um Konflikte und Unfallgefahren zu vermeiden, bitten wir alle Tourengeher die 10 Regeln für Skitouren auf Pisten des Deutschen Alpenvereins zu beachten! Wichtig ist insbesondere die Beschilderung vor Ort zu brücksichtigen: Wenn Pisten präpariert oder beschneit werden, sind sie auch für Tourengeher gut sichtbar über die Beschilderung vor Ort gesperrt, da Lebensgefahr besteht. Ein widerrechtliches Betreten stellt demnach eine Ordnungswidrigkeit dar.

Um Unfälle zu vermeiden, möchten wir zudem dringend darum bitten, die Aufstiegsspur nicht zu verlassen. Das Garmisch-Classic ist ein stark frequentiertes Skigebiet. Beim Aufstieg entlang der Piste (nicht über die Aufstiegsspur) besteht aufgrund des großen Gegenverkehrs durch Alpin-Skifahrer daher ein großes Gefahrenpotenzial.

Gemäß der Anordnung des Marktes Garmisch-Partenkirchen sind die Pisten während Präparations- und Beschneiungsarbeiten gesperrt, um Tourengeher, Wanderer und Rodler vor der Gefährdungssituation zu schützen. Während dieser akuten Gefahrenlage wird direkt an den Pisten gut sichtbar mittels LED-Beschilderung (wo möglich) oder mit gängigen „Piste gesperrt“-Beschilderung auf die Sperrung hingewiesen. 

Jeder, der diese Sperrung missachtet und die gesperrte Pisten betritt, muss sich im Klaren sein, dass er sich bewusst einer enormen Gefährdung aussetzt. In diesem Bereichen sind Pistenraupen zum Teil am Stahlseil unterwegs. Die Seile können eine Länge von bis zu 1500 Metern haben und blitzartig aus dem Schnee schießen, wenn die Raupe sich bewegt. Da die Seile im Schnee oftmals nicht sichtbar sind, besteht Lebensgefahr für jeden, der sich versehentlich zu nah am Seil befindet. Die BZB appelliert daher an den gesunden Menschenverstand und bittet keine gesperreten Bereiche zu betreten!

Sofern die Pisten nicht über die gut sichtbare „Piste gesperrt“-Beschilderung geschlossen sind, gilt das freie Betretungsrecht der Natur: Die Pisten gelten als freie Natur, die von jedem betreten werden darf. Wir möchten aber dringend darauf hinweisen, die Beschilderungen und Sperrungen vor Ort zu beachten.

Schilder mit dem Wortlaut „Keine Gefahrensicherung“ weisen darauf hin, dass der Zutritt zu den freien Flächen selbstverantwortlich und stets auf eigene Gefahr erfolgt. Bei Unfällen wird keine Haftung übernommen.

Auch Tourengeher sollten auf ausreichend Abstand zueinander achten. Für das reine Betreten der Aufstiegsspur ist keine Maske oder 2G(+) Nachweis erforderlich. Sollten Tourengeher aber die Gastronomie am Berg besuchen oder die Bahnen (z.B. für die Talfahrt) nutzen, sind die geltenden Corona-Regeln zu beachten.

K2 Skitourenabende

Tausche Büro gegen Berg

Nach Einbruch der Dämmerung entfalten Skitouren einen besonderen Reiz. Die stille Winterlandschaft, der bedächtige Aufstieg unter dem Nachthimmel und geselliges Beisammensein auf den Hütten bilden ein Feierabendprogramm der Extraklasse. Die beliebten Tourenabende finden bis einschließlich 17.03.2022 wieder dienstags und donnerstags bei ausreichender Schneelage statt. Für den Aufstieg werden Pistengeher mit wärmendem Kaminfeuer und herzhaften Schmankerln entlohnt. 

Die Tourenabende finden bei entsprechender Schneelage jeden Dienstag und Donnerstag zwischen 17 und 22 Uhr statt. Am 17.03.2022 findet der letzte Tourenabend statt!

Bitte beachten: Die Drehmöser 9 hat nur donnerstags geöffnet!

Dienstag:
Kreuzalm, Kreuzeckhaus

Donnerstag: 
Drehmöser 9, Kreuzalm, Kreuzeckhaus

An jedem Tourenabend ist eine Piste für die Abfahrt ins Tal geöffnet. Welche Abfahrt genau geöffnet wird, kann erst kurzfristig, entsprechend der Schneelage, entschieden werden.

Der Aufstieg erfolgt über die ausgewiesene Aufstiegsroute (Toni-Hütte). Der Einstieg erfolgt entsprechend an der Talstation der Hausbergbahn.

Nein, an den Tourenabenden sind keine Lifte oder Bahnen geöffnet.

Auch Tourengeher sollten auf ausreichend Abstand zueinander achten. Für das Betreten der Aufstiegsspur ist keine Maske oder 2G(+) Nachweis erforderlich. Sollten Tourengeher aber die Gastronomie am Berg besuchen, sind die geltenden Corona-Regeln zu beachten.