Ausflug auf das Zugspitzplatt

Gletscher-Feeling in 2.600 Metern Seehöhe

Auf dem Zugspitzgletscher wird die urgewaltige Kraft der Elemente hautnah spürbar. Über Jahrtausende haben Schnee und Eis die Gebirgslandschaft geprägt und bilden heute den Rahmen für ein attraktives Erlebnisangebot und naturnahe Erholung. Speziell im Sommer genießen Bergfreunde jeden Alters erfrischende Stunden hoch über dem Talboden.

Die Auffahrt erfolgt bequem mit der Zahnradbahn von Garmisch-Partenkirchen bzw. vom Bahnhof Eibsee aus und führt durch den 4,5 Kilometer langen Zugspitztunnel, was für viele Ausflügler den ersten großen Höhepunkt bedeutet. Auch vom Zugspitzgipfel herab schweben aktive Familien und Senioren, Naturliebhaber und Sonnenanbeter mit der Gletscherbahn in wenigen Minuten auf das Zugspitzplatt. Die Bergstation bildet den Ausgangspunkt für Aktivitäten und Vergnügungen verschiedenster Art. Besonders an heißen Tagen offenbart sich eine Rodelpartie auf Naturschnee als echter Hit. Bei ausreichender Schneelage führt die Bahn vom Restaurant Gletschergarten hinab in Richtung Zugspitzgletscher und kann mit geliehenen „Zipfelbobs“ nach Herzenslust beackert werden. Wer mehr über den Schneeferner erfahren möchte, wird auf dem GletschErlebnisWeg schrittweise zum Gletscher-Experten. Fünf interaktive Stationen vermitteln Wissenswertes zu den verschiedenen Elementen und hochalpinen Landschaftsformen der Zugspitzwelt. Dabei werden alle Sinne angesprochen und für die faszinierende Welt aus Schnee und Eis sensibilisiert.

Mit Kindern ist ein Abstecher in den Alpinpark quasi ein „Muss“. Schließlich findet der bewegungshungrige Nachwuchs dort ideale Bedingungen, um Balance und Geschicklichkeit spielerisch für den ersten Felskontakt zu schulen. Mit Wippe, Kraxelwand, Hängebrücke und der Aussichtsplattform MinispiX hat der Alpinpark das Zeug, zum Lieblingsplatz der Kids (und auch erwachsener Klettereinsteiger) zu werden. Wer lieber am Boden der Tatsachen bleibt, kann sich natürlich im Gletscherrestaurant Sonnalpin oder im Gletschergarten kulinarisch verwöhnen lassen, während die anderen ihr Klettertalent entdecken.

Hoch hinaus geht es auf dem Zugspitzplatt auch im spirituellen Sinn. Die Kapelle Maria-Heimsuchung trotzt auf fast 3.000 m Seehöhe allen irdischen Wettereinflüssen und ist als höchstes Gotteshaus Deutschlands die dem Himmel am nächsten gelegene Anlaufstelle für Gläubige. Auch Ausflugsgäste und Bergsteiger schätzen die kleine Kapelle als einen Ort der Ruhe und Besinnung.

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