Schönwetterphase optimal genutzt

15/09/2016

Deutschlands höchster Biergarten musste bereits weichen. Dort wo vor ein paar Wochen noch Weißbier & Weißwürste serviert wurden, wird derzeit alles für die Errichtung des Treppenhauses Süd vorbereitet. Aktuell entfernen die Bauarbeiter Treppengeländer und Bodenplatten des einstigen Biergartens. Stahlbau Pichler aus Bozen trifft letzte Vorkehrungen, bevor in diesem Bereich die Montage von mehreren hundert Tonnen Stahl beginnen kann.

Auf der gegenüberliegenden Seite im Baufeld Bergstation NORD schreiten derweil die Arbeiten an den beiden Tragseiltürmen zügig voran. Während an Tragseilturm WEST weiterhin an der Betonage des Turmes selbst gearbeitet wird, sind die Arbeiter von Geo-Alpinbau an Tragseilturm OST bereits mit der Bewehrung des künftigen Betonpollers beschäftigt. Stück für Stück werden hier die Bewehrungseisen eingezogen und so der Tragseilpoller geformt. Im Anschluss fließt auch hier wieder der Beton. Von der Gründungsebene ist man mittlerweile 25 Meter entfernt. Eine Vielzahl der Arbeiten läuft derzeit auf Augenhöhe mit den Zugspitzbesuchern auf der Gipfelterrasse. Woche für Woche wird das beeindruckende Ausmaß der künftigen Bergstation deutlicher. Bedingt durch die Wetterkapriolen im Sommer 2016 liegt man mit den Arbeiten im Baufeld Bergstation zur Zeit etwa 6-8 Wochen zurück. Dank der letzten Schönwetterphase und mit hoffnungsvollem Blick auf einen goldenen Herbst, sollte der Rückstand in diesem Baustellenbereich jedoch wieder eingeholt werden können.

Beachtlich ist auch der Fortschritt an der neuen Talstation der Seilbahn Zugspitze. Wenige Meter neben der bestehenden Talstation der Eibsee-Seilbahn laufen die Betonarbeiten auch hier auf Hochtouren. Der Einfahrtsschacht der beiden künftigen Seilbahnkabinen, die bis zu 120 Personen fassen werden, ist bereits deutlich erkennbar. Auch die Gästeebene mit Kassen- und Wartebereich wächst von Tag zu Tag. Maschinenhalle und Betonpoller zeigen den Ort, wo später die Seilbahntechnik Einzug halten wird.