Baukranmontage auf knapp 3.000 Metern hat begonnen

08/06/2015

Mit der erfolgreichen Turmmontage ist der erste wichtige Schritt auf dem Weg zum Neubau der Eibsee-Seilbahn geschafft

Auf knapp 3.000 Metern wurden am Vormittag auf Deutschlands höchstem Berg die ersten 11 Teile des für den Neubau der Eibsee-Seilbahn notwendigen Baukrans mittels eines Hubschraubers des Typs KAMOV montiert. Das schwerste Teil wog dabei drei Tonnen. Nach 4 Stunden war Teil eins der aufwendigen Flugaktion abgeschlossen und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur neuen Seilbahn zur Zugspitze geschafft.

„Im Idealfall hätten wir heute gerne den gesamten Baukran montiert.  Das Wetter hat zunächst gut mitgespielt. Durch den zwischenzeitlichen Anstieg der Lufttemperaturen musste die Montage gerade beim schwersten zu transportierenden Teil, dem 3,5 Tonnen schweren Gegenausleger, abgebrochen werden.  Ohne dieses Bauteil konnte der Kran nicht fertig montiert werden“ so Martin Hurm, Projektleiter Neubau Eibsee-Seilbahn/Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG.

Aufgrund des im Rahmen des G7 Gipfel verhängten Flugverbotes soll der Baukran auf der Zugspitze nun am kommenden Dienstag fertig aufgebaut werden. In den kommenden drei Jahren übernimmt er eine zentrale Schlüsselrolle beim Neubau der Bergstation. Mittels des  Baukrans wird das gesamte mit der Materialseilbahn über die Nordseite angelieferte Material übernommen, ins Baufeld gehoben und die Betonier- und Montagearbeiten durchgeführt.

Die Bauarbeiten für die neue Eibsee-Seilbahn laufen in den kommenden zwei Jahren parallel zum regulären Bergbahnbetrieb. Erst im Mai 2017 wird die derzeit betriebene Eibsee-Seilbahn außer Betrieb gehen und im Dezember 2017 durch die neue Seilbahn ersetzt. Zugspitzbesucher erreichen Deutschlands höchsten Berg in dieser Zeit stets mittels der Zahnradbahn. Auch für Bergsteiger ist der Zugspitzgipfel zu jeder Zeit erreichbar.