Bergfestival am Wank

26. August 2017 / Konzerte von 14:30 bis 21:30 Uhr

Zeitplan & Künstlerinfos

14.30 – 15.30 Uhr                  Pam Pam Ida
15.30 – 16.00 Uhr                  UMBAUPAUSE
16.00 – 17.30 Uhr                  Mundwerk Crew
17.30 – 18.00 Uhr                  UMBAUPAUSE
18.00 – 19.30 Uhr                  Matakustix
19.30 – 20.00 Uhr                  UMBAUPAUSE
20.00 – 21.30 Uhr                  Django S.

Pam Pam Ida

Zufällig bayerisch. Weil man nicht beeinflussen kann, wo man geboren wird und welche Muttersprache man spricht, singen Pam Pam Ida in ihrem Dialekt. Ihre Musik bedient sich bei Georg Ringsgwandl, Paul McCartney und Bilderbuch. Manchmal hört man 80er, manchmal 2017, oft funktioniert die Einordnung nicht. Zu groß ist die Freude am Neues-Entdecken und SichÜberraschen- Lassen. Das Ergebnis klingt nach Pam Pam Ida. Die Heimat von Pam Pam Ida ist der 700-Seelen-Ort Sandersdorf im Naturpark Altmühltal. Das junge Projekt mausert sich gerade zum Geheimtipp bayerischsprachiger Musik zwischen Pop und moderner Wirtshausmusik. Unter dem Tour-Titel „Altmodisch“ kann man die bisher nur über Funk und Fernsehen bekannte Band nun zum ersten Mal live erleben. Text & Bild: Pam Pam Ida

Mundwerk Crew

Mundwerk-Crew ist eine achtköpfige HipHop Band aus dem Chiemgau. Ausdrucksvolle Texte mit funkigen Rhythmen, eingängigen Melodien und stampfenden Beats – zum Feiern und Tanzen, ein Muss für Fans von Livemusik! Ihre Texte tanzen Pogo, schwindelfrei auf Drahtseilen zwischen Gute-LauneTracks und dem mahnenden Zeigefinger, der sich in die blutenden Wunden unserer Zeit legt. Musikalisch reißt die Crew alle Fenster auf und lässt sich frischen Wind um die Nase wehen. Denn hinter den beiden Frontmännern Touze und Sebaino am Mikrophon hat sich eine Truppe feinster Musiker versammelt. Deren Trompeten, Gitarren und Keys erweitern den Klanghorizont Richtung Unendlichkeit, in der man sich getrost verlaufen kann. Bis Drums und Bass einen eiskalt erwischen und jeden am Ohr auf die Tanzfläche zurück schleifen. Dort ist der Deal einfach: Mundwerk-Crew vereinen stampfende Beats und verschlungene Reime mit Schweißperlen und schmerzenden Nackenmuskeln. Die Jungs sind mittlerweile zu einer spektakulären Live-Band gewachsen und haben tausende Kilometer Asphalt
hinter sich gebracht. Als Support von vielen nationalen Größen wie LaBrassBanda (Toursupport 2011 und 2013), Dendemann, Beginner, auf zahlreichen Festivals (Chiemsee Reggae Summer, Lunatic ...) und vielen eigenen Headliner-Shows. Auch das Goethe-Institut hat das Potential im Umgang mit der Sprache erkannt und schickte die Combo 2013 auf eine Russland-Tournee. Eine Ansage aus Bayern und die deutsche Antwort auf wen auch immer. Nach einem spektakulären Album-Releasekonzert in ihrer Heimat machte die MundwerkCrew zunächst bayernweit mit ihrer Single und Mundart-Hymne „Weiss-Blauer“ auf sich aufmerksam. Der Song erschien über Sony RCA Deutschland und das Video hat online längst die 100.000 Klick Marke geknackt. Neben großen Promoshows wie in der Allianz Arena in München (35 000 Besucher) spielte die Band den Sommer über 30 Festival Gigs und machte medial die Runde. Ihre Songs liefen auf vielen namhaften Radiosendern (z.B. Bayern 3, Bayern 2, PULS, NDR 2, WDR 1 Live, egoFM, fm4). Im Herbst 2014 startete die Mundwerk-Crew mit einem ausgefeilten Liveprogramm und ihrer zweiten Single „Connected“ auf Clubtour durch Deutschland, Österreich und Schweiz. 2015 rollt der Tourbus weiter, mit neuen Songs und mächtig Energie im Gepäck. Bild & Text: Mundwerk Crew / Sebastian Riepp

Matakustix

Matakustix wurde 2012 von Matthias Ortner als Soloprojekt gegründet. Der Name ergibt sich aus „Matthias + Akustisch“ also „Matakustix“. Matthias der aus dem Rockbereich kommt und schon jahrelang mit seiner Band J.O.E.L durch Europa tourte, startete sein Soloprojekt mit getragener, ruhiger und englischsprachiger Musik. Schnell bemerkte Matthias, dass er Live Unterstützung benötigen könnte und fand diese in Christian Wrulich am Akkordeon. Gemeinsam fanden sie auch Spaß
daran, alte Kärntner Lieder zu modifizieren und so wurde bei einer Probe ein Mittschnitt von „Easy in die Berg“ gedreht und auf Youtube gestellt. Innerhalb von wenigen Wochen konnte das Video mehrere Tausend Aufrufe verbuchen und die Beiden beschlossen diesen Weg musikalisch weiter zu verfolgen. Schnell wurde mit Michael Kraxner der Dritte im Bunde an der Trompete gefunden. Matthias Ortner, der Kopf der Truppe, bezeichnet den neuerfunden Stil als „Alternative Volksmusik“. Alternativ, weil die Musik andersartig klingt, jedoch volksnah weil sie sich mit Volksmusik beschäftigt. Matakustix liegt echt gespielte Musik am Herzen. Überraschend witzig aus voller Kehle mit Esprit, so locken die Boys mit einem klar rustikal weistimmig intonierten „Es gheat anfoch mehr gschmust“ im Dialekt und katapultieren das Publikum dann im poppig peppigen Wechsel zwischen Tradition und Englisch auf die sunny Sunseitn des Lebens. Auf der Bühne arbeitet die Band auch gerne mit schrägen und andersartigen Instrumenten. So wird ein Gartenschlauch zur Trompete umfunktioniert und eine Schaufel mit einer Basssaite, zur Bass-Gitarre. Beatbox wird als Rhythmusinstrument herangezogen und fertig ist das etwas andere volkstümliche Orchester. Bild & Text: Matakustix 

Django S.

“Bier, Party, Pogo, Schweiß, Dreck, Orgasmus, Tod.” Und zwar in dieser Reihenfolge. Habt Ihr Angst? Keine Sorge, hier wird nicht zur hedonistischen Völkerschlacht aufgerufen. Das ist lediglich die Beschreibung für die legendäre Krawallsensation, die aus den bayrischen Alpentälern ausgerotzt wurde. Django S. spielen einen Bastard aus Ska, Rock’n’Roll, Mundart, Balkan Beats und bairischer Lässigkeit, garniert mit nackten Oberkörpern, ausgelassener Lebensfreude und Leichtigkeit im russischen Stil. Mit dem Charme von Wanda und Bilderbuch, mit einem Frontmann wie Felix von KK oder Campino und der Live Energie von LaBrassBanda und Russkaja vereint diese Band alles, was für eine bärenstarke Live Präsenz nötig ist. Das Publikum wird eingeladen Mitzuklatschen, Mitzusingen und Mitzuspringen, unabhängig der Herkunft oder Dialektkenntnisse. Eben eine feuchtfröhliche Party! Wenn diese Jungs auf die Bühne gehen steht kein Bein mehr still! Dann schicken sie nicht nur Kosmonaut Suri SkaGarin wieder ins All, sondern den ganzen verdammten Club. Wer hier zusehen kann, ohne komplett auszurasten, hat die Begeisterungsfähigkeit eines Goldfisches. Bild & Text: Django S. / Stefan Loeber