Kino am Wank

Filmabend unter Sternen

Freitag, 1. September 2017 / 19:30 bis 23:00 Uhr
 

Expedition Happiness – Unterwegs von Alaska bis Mexiko

Hoch über den Dächern von Garmisch-Partenkirchen und direkt unterm Sternenhimmel flimmert am 1. September 2017 bei Kino am Wank die Dokumentation Expedition Happiness über die Leinwand. 

Filmbeginn ist nach Einbruch der Dunkelheit ab ca. 20:00 Uhr. Die Wankbahn verkehrt am Freitag, den 1. September 2017, zwischen 8:45 und 19:30 Uhr durchgehend, macht während der Filmvorführung eine kleine Betriebspause und bringt Kinobesucher nach dem Filmende zwischen 22:00 und 23:00 Uhr (letzte Talfahrt) wieder zurück ins Tal.

Der Eintrittspreis für Kino am Wank ist im Bergbahnticket bereits enthalten. Saison- und Ganzjahrespässe sowie die Zugspitzcard sind im Rahmen ihrer Leistungen ebenfalls gültig. Selbstverständlich wird vor Ort auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die Sonnenalm hat an diesem Abend ebenfalls länger geöffnet.

Bei schlechtem Wetter findet das Kino am Wank in der Bergstation der Wankbahn statt.

Hinweis zum Copyright der Bilder: Felix Starck

Über den Film

Felix Starck, Filmemacher und seine Freundin Selima Taibi, Sängerin, besser bekannt als Mogli, haben sich kennengelernt, als er den Globus mit seinem Fahrrad umrundete und sie ihn in Neuseeland einige Wochen begleitete. Entstanden ist daraus mit „Pedal the World“ der erfolgreichste deutsche Dokumentarfilm der letzten Jahre. Zusammen mit dem Berner Sennenhund Rudi leben die beiden im kreativen Berlin zusammen, als ihnen die Idee zu ihrem neuesten Projekt „Expedition Happiness“ kommt. Vom Weltreisen zurück fällt ihnen in der lauten, dreckigen Stadt die Decke auf den Kopf. War es das? Liegt das Lebensglück in einem Loft in Wedding? Wieso Berlin? Wieso Deutschland? Und wieso
eigentlich ein fester Wohnsitz? 

Als sie im Internet einen alten Schulbus entdecken ist sofort klar - das ist es. Nur 4 Wochen später sitzen sie im Flieger nach Amerika. Mit im Gepäck jede Menge Kameraausrüstung um das Erlebte zu dokumentieren. Doch zunächst einmal muss aus dem alten Riesengefährt ein bewohnbares Haus auf Rädern gemacht werden. In drei Monaten müssen Sitzbänke dran glauben, Elektrik und Wasser verlegt und Möbel gebaut werden. Vieles läuft schief, denn Vorkenntnisse haben beide nicht. Die Tage sind anstrengend, Rückschläge sind die Regel. Glück? Zwischen Holzleim, Stahlfräse und Sitzpolstern? Mehr als einmal sind sie kurz davor, ihr Vorhaben wieder abzubrechen. Doch am Ende lohnt sich die harte Arbeit, es entsteht ihr persönliches „Loft on Wheels“, ein selbstgebautes Wohnmobil der Extraklasse. 

Zusammen mit Rudi starten sie damit in ihr bislang größtes Abenteuer. Quer durch Nordamerika, von Alaska nach Mexiko. Sie sehen wilde Wölfe, Elche und einen Grizzly nur wenige Meter entfernt vom Bus. Sie reisen zu Gletschern und durchqueren Wüsten und Dschungel. Rudi wird operiert und die mexikanische Armee umzingelt sie nachts. Sie stehen vor dem höchsten Gipfel und am tiefsten Punkt Nordamerikas. Ein Sinnbild für die Achterbahnfahrt ihrer Gefühle, an denen sie den Zuschauer teilhaben lassen. Jeder Moment der Reise wird eingefangen, es entstehen überwältigende Landschaftsaufnahmen und nahe Momente, in denen Mogli und Felix von den berührenden und ernüchternden, den großen und kleinen, den schönen und weniger schönen Momenten ihrer Reise erzählen. Diese ist auch ein Quell der Inspiration für Mogli, hier entstehen einige der schönsten Songs ihres aktuellen Albums und natürlich begleitet ihre wundervolle Stimme jetzt auch den Film in einem eindrucksvollen Soundtrack.

Und das Glück? Ist flüchtig und lässt sich weder per Fahrrad noch per Schulbus wirklich einfangen. Es spendiert Momente und zieht dann weiter. Eine Reise hält viel Glück bereit, vor allem dann, wenn man weiß, wo man herkommt und auch, wohin man zurückgehen kann. Und
so nimmt der Film ein überraschendes Ende, nicht in Alaska, nicht in Mexiko, sondern an einem Heiligabend in der Südpfalz...

Felix Starck und Selima Taibi („Mogli“) haben wie schon beim Kinoerfolg „Pedal The World“ auch „Expedition Happiness“ komplett alleine produziert und bringen ihn auch selbst in die Kinos. Sie machen alles selbst und ermöglichen so einen tiefen und ungefilterten Einblick in ihre
persönliche Entwicklung auf der Reise. Das ist das Kino der neuen Generation.